Start ins Gartenjahr

March 12, 2018

Am Samstag dem 10.3.2018 war es endlich soweit, die allererste Aktion von SoLaWi Sonnengarten hat stattgefunden. Ziel war es die ersten Gemüsebeete anzulegen und den langen Winterschlaf den Laufpass zu geben. Die Dicken Bohnen haben die Ehre als erste die neuen Beete zu erkunden.

Mit der ganzen Planung habe ich schon vor ein paar Monaten angefangen. Was kann man auch sonst im Winter machen, wenn nicht Pläne für das kommende Jahr schmieden.

 

Entgegen der traditionellen Methoden werde ich auf das Umgraben vollständig verzichten. Hierbei wird die Bodenstruktur, die sich die Bodenlebewesen mühsam aufgebaut haben, komplett durch einander gebracht. Bei meiner Methode wird viel organisches Material, wie Kompost und Rinderhumus, direkt auf den Boden gebracht und mit einer Auflage aus Stroh abgedeckt. Jungpflanzen und Samen findet hier direkt ein gutes Angebot der wichtigsten Nährstoffe und das Stroh schützt den Boden vor dem Austrocknen und unterdrückt Beikräuter.

 

Zur weiteren Pflege der Beete wird immer wieder Mulch zwischen die Pflanzen gebracht um den Regenwürmern und Helfern die Arbeit zu sichern. Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf, der langfristig die Bodenfruchtbarkeit erhöht und Arbeit spart. Der Hauptanteil der Arbeit muss geleistet werden um das Beet erst einmal zu starten.

 

So mussten 14 Tonnen Kompost, 1500kg Rinderhumus und 60 Ballen Bio-Stroh auf die Fläche aufgeschichtet werden.

 

Nach der ersten Schubkarre, welche ich mit Kompost um acht Uhr morgens gefüllt habe, war mir klar, dass ich heute nur noch Schubkarren fahren werde, bis diese zwölf Tonnen Kompost endlich auf allen Beeten gleichmäßig verteilt sind. Und ich war nicht der einzige, der geschuftet und geschuftet hat. Insgesamt waren wir zu acht. Hiermit möchte ich mich nochmal bei allen Anwesenden bedanken! Ohne Niels, Jürgen, Karen, Frank, Nadine, Nico und Dominika würde ich wahrscheinlich bis jetzt noch Schubkarren mit Kompost fahren und der Schwarze Berg wäre noch von weitem zu sehen.

 

Der Tag war wirklich herrlich! Bei fast 20 Grad und Sonnenschein genossen wir bei einer zünftigen Pause auf Strohballen die Mittagsstunde.

 

Um vier Uhr nachmittags konnte ich mit dem ersten Ergebnis schon sehr zufrieden sein. Zwar haben wir nicht so viel geschafft, wie ich mir erhofft habe, aber etwa zehn Tonnen Kompost muss man auch erstmal 70 Meter dem Hang hinauffahren. Zum Glück hat mir mein Nachbar mit seinem Teleskoplader einen Großen Teil der Arbeit schon vorher abgenommen.  

 

Zum Sonnenuntergang haben wir das erste Frühjahrsfeuer angemacht.

 

 

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